| Zeugnis
von FRANCK ALEXANDRE
Während meiner ganzen Kindheit habe ich meiner Mutter beim Kartenlegen zugeschaut. Sie tat genau dass, was sie von ihrer eigenen Mutter gelernt hatte. Manchmal sass ich ihr gegenüber und wartete darauf, dass sie mir meine Zukunft vorhersagte. Eine Sache ruft bei mir heute ein Lächeln hervor: meine Mutter, die als " Hellseherin" bekannt war, hatte nie vorhergesehen, dass ihr Sohn ein " Prediger des Evangeliums" sein würde. GOTTES Wege sind nicht unsere Wege (Jesaja 55,8). Da das Kartenlegen ihr nicht mehr genügte, praktizierte sie die Handlesekunst( in den Handlinien erkennt man die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft), die Radiästhesie mit einem Pendel , die Wahrsagerei durch Visionen. Anhand von Fotos war es ihr möglich das Leben der Menschen zu beeinflussen. Zu dieser Zeit schaute ich begeistert zu, und sehnte mich danach, dieses " Familienerbe" eines Tages benutzen zu können.
Wie sah es in unserer Familie aus ? Wir wohnten in Sedan ( Ardennen). In der Stadt gab es viele Arbeitslose , und wir waren seit einigen Jahren von der Arbeitslosigkeit betroffen. Mein grosser Bruder hatte schlechten Umgang. Er nahm Drogen und trank Alkohol. Er fühlte eine tiefe innere Unruhe. Er wurde sehr gewalttätig. Eines Tages als er zu Hause war, wollte er sich auf ein Schwert stürzen. Die Spitze des Schwertes verklemmte sich jedoch in dem eisernen Riemen seines breiten Ledergürtels. Dieser Umstand rettete ihm das Leben. Wir sind einer schlimmen Katastrophe entkommen. Mein Vater, der regelmässig gearbeitet hatte, war nun arbeitslos. Er fühlte sich dadurch tief gedemütigt. Das Familienklima war bis zum äussersten angespannt. Die Beziehung zwischen meinen Eltern wurde zunehmend schlechter, und zwischen meinem Vater und meinem Bruder kam es zu Gewalttätigkeiten. Finanziell standen wir am Rande des Abgrundes. Die Familie wäre sicherlich zerbrochen. Meinerseits reagierte ich mich innerhalb eines Kampfsportverein ab. Ich bestritt hochgradige Wettkämpfe. An den Wochenende traf ich mich des öfterens mit Ganoven aus einer Sozialwohnung . Mein Innerstes war voller Hass und Bitterkeit. Ich began mich regelmässig auf der Strasse zu prügeln. Ich liess meiner Gewalt freien Lauf. Während eines Wettkampfes mussten mich mehrere Schiedsrichter zurrückhalten, denn ich war versucht meinen Gegner brutal zusammenzuschlagen. Ich fühlte mich wie in einem Schraubstock eingeklemmt, der sich immer mehr um mich zusammenzog. Des öfteren gab es Abrechnungen zwischen den gegnerischen Banden der verschiedenen Viertel. Eines Tages konnte ich einer Bande nur dadurch entkommen, dass ich in einem Polizeirevier Zuflucht suchte. Obwohl ich Karatechampion war, lebte ich dennoch ständig in ständiger Angst. Ich trug blanke Waffen bei mir um mich im Falle eines Angriffs verteidigen zu können.
Um etwas dazu zu verdienen, hat sich meine Mutter dazu entschlossen, eine Hellseherpraxis zu eröffnen. Der Wartesaal wurde schnell zu eng, um all die betrogenen Ehefrauen und Ehemänner, die Todkranken, die Hoffnungslosen aufzunehmen. Es kamen auch Menschen, die irgendjemanden verhexen wollten. Die Kunden waren sowohl Männer als auch Frauen aus allen sozialen Schichten, die bereit waren, alles zu geben um "eine Dosis Zauber" zu erhalten. Die Kundschaft teilte sich in drei Kategorien auf : die eine, die auf etwas aufsehenerregendes wartete, die andere, die sich vor der Zukunft fürchtete, und die letztere die krank war und auf Heilung durch Magnetismus hoffte.
Eine Kartenlegerin hatte meine Mutter zu einem Seminar über den Spiritismus eingeladen. Sie wollte mehrere Eisen im Feuer haben. Ungeduldig wartete ich zu Hause, bis sie zurrückkommt. Ich konnte es kaum erwarten zu erfahren, ob meine Mutter dazu fähig war, diese Methode auszuprobieren. Als sie zurückkam, fragte ich sie : " Und, funktionniert’s " ? Sie bejahte meine Frage, mußte jedoch jetzt das Gehörte in die Tat umsetzen. Spiritismus stellt sich dar als der Glaube, der die Kommunikation zwischen den Lebenden und dem Geist der Verstorbenen ermöglichen kann. Anfangs glaubten wir daran. Wir dachten, wir könnten mit unseren lieben verstorbenen Familienmitgliedern in Kontakt treten.. Wir freuten uns auch, mit Prominenten, die die menschliche Geschichte geprägt haben, in Verbindung treten zu können. Wir betrachteten dies als ein Privileg. Eine meiner Tanten besuchte uns ebenfalls um zu versuchen, mit ihrem Mann, der in jungen Jahren bei einem Autounfall tödlich verunglückte, in Kontakt zu treten. Ihr Sohn gesellte sich gleichfalls zu uns. Ich war hingerissenn , wollte verstehen, wissen… Wir glaubten uns in der Lage, die unsichtbare Welt, das Jenseits, befragen zu können.
Ich würde endlich den Sinn des Lebens erfahren ! ES WAR GROSSARTIG ! Der Okkultismus wurde zur Leidenschaft. Ich begann Bücher , die von diesem Thema handelten, zu stehlen um den Zauberlehrling zu spielen. Ich wurde Anhänger der Astralprojektion und der Parapsychologie; es interessierte mich, wie der Geist die Materie beeinflussen kann. Ich liess Papierblätter im Raum schweben und arbeitete daran Löffel zu verbiegen und sie dann an eine andere Stelle zu verschieben. Während den wichtigen Karatewettkämpfen rief ich die Geister um mir zum Gewinn zu verhelfen. Mein Bruder seinerseits wurde ruhiger. Er suchte die Wirksamkeit des Geites sowie die Wahrheit in verschiedenen Religionen und Sekten. Unzufrieden auf der Suche nach der Wahrheit, besorgte er sich eine Bibel. Eines Tages, als er darin las, entdeckte er, dass wir Spiritismus trieben. Er widersetzte sich vehement diesem gefährlichen Treiben, denn DIE BIBEL, GOTTES WORT, war dagegen. Wir dachten, er durchlebte eine mystische Krise, was für uns nur eine weitere schwere Erfahrung darstellte. Er teilte uns mit, dass er nicht mehr nach Hause käme, solange wir weiter Spritismus praktizierten.
Unser Geschäftsleben lief monatelang gut. Dann jedoch verschlechterte sich die Lage. Wir wurden immer öfter Zeuge unerklärbarer Phänomene, was uns in die Schattenseite versetzte. Ich selbst wurde von starken Angstgefühlen befallen, in meiner Anwesenheit gingen die Lichter ein und aus. Man hörte Geräusche aus den Wänden kommen und die Temperatur des Hauses sinkte auf unnatürliche Weise. Nachts fühlte ich, wie man mich berührte. Eines Nachts wurde ich mehrere Zentimeter über mein Bett gehoben, ich schwebte. Ich lebte in ständiger Angst. Ich merkte, dass ich an Verhaltensstörungen litt. Ich hatte den Eindruck, eine doppelte Persönlichkeit zu haben. Ich hatte Angst vor der Dunkelheit und schlief daher monatelang mit Licht. Ich konnte nicht mehr allein bleiben. Wenn ich auf der Strasse war, musste ich zurück nach Hause laufen; ich hatte den Eindruck, jemand verfolge mich. Ich war mit meiner Psychose allein! Monate lang habe ich im Stillen die Hölle durchgemacht. Meinen Eltern habe ich nichts davon erzählt. Ich kämpfte allein. Ich hatte daran gedacht, einen Psychiater aufzusuchen hatte jedoch Angst, in eine psychiatrische Anstalt eingeschlossen und mit Arzneimitteln vollgestopft zu werden. Ich wollte keineswegs von Medikamenten abhängig werden. Mein Leiden hatte keine körperliche Ursache. Die Ursache war geistlich, dass wusste ich. Also brauchte ich ein "geistliches " Medikament. Ich habe Hilfe in unserer Religion gesucht, aber der Geistliche, der uns besuchte, hatte nichts gegen den Spiritismus. Ausserdem praktizierte er selbst mit uns.
Es kam vor, dass der Wohnzimmertisch nicht mehr unter unserer Kontrolle war. Sogar der schwere Küchentisch bewegte sich während unseren Séance. Eines Tages aber hat sich alles bewegt und da machte es clic bei mir. Meine kleine Schwester war sechs Jahre alt. Sie konnte Kartenlegen und wuchs in dieser spiritistischer Umgebung auf. Die Kräfte vermehrten sich in jedem Kind der Familie! Sie spielte mit dem kleinen runden Tisch und versuchte, uns nachzumachen. An diesem Tag sass ich nachdenklich im Esszimmer und mein Blick wanderte zu meiner Schwester, die mit dem kleinen runden Tisch spielte. Sie legte ihren Finger in die Mitte des Tisches und sagte zu mir: " Schau mal her ". Plötzlich bewegte sich der Tisch und begann zu gehen, was gegen jedes Naturgesetz stösst! Ich habe gebrüllt, meine Mutter gerufen, damit sie sich das anschaut. Zu diesem Augenblick war ich sehr vulgär, ich hatte viele Schimpfwörter benutzt, um die "Mächte der Finsternis", die am Werk waren, zu beschimpfen. WIDERSPRÜCHE UND ÜBERZEUGUNG Seit einiger Zeit war ich immer mehr davon überzeugt, dass nicht die Toten zu uns redeten sondern Dämonen, bösartige Mächte. Die Ausdrucksweise der Geister wurde immer gemeiner und stimmte nicht mehr mit der Redensart unserer Familie überein! Mir fiel auf, dass sie sich öfters widersprachen und ihre Aussagen verwirrt waren. Ich fragte mich, wie Napoleon an mehreren Orten gleichzeitig reden konnte. Wie konnte er allgegenwärtig sein? Ich merkte, dass man uns manipulierte. Später, als ich Christ geworden bin, habe ich durch das Bibelstudium entdeckt, dass der Teufel Meister der Täuschung ist , und dass er der Vater der Lüge ist. JESUS selbst lehrt uns in dem Gleichniss des schlechten reichen Mannes und des armen Lazarus, dass es "eine Kluft zwischen den Toten und den Lebenden gibt" , und dass diese Kluft unüberbrückbar ist! Also hatten wir nicht Kontakt zu den Toten aufgenommen, sondern zu den Dämonen! Ich war wie "erleuchtet", als ich sah, dass meine Schwester den gleichen Weg nahm wie ich. Ich war der Überzeugung, dass die okkulten Mächten erbarmungslos mit uns waren. Ihr einziges Ziel war die Zerstörung unserer Familie.
Meine kleine Schwester hatte nachts düstere Visionen von Gräbern und Friedhöfen. Sie sah Menschen neben ihrem Bett stehen. Ihr Geschrei weckte uns auf. Ein Phänomen der Zerstörung, gegen das wir machtlos waren, schien sich zu verbreiten. Wir hatten nichts mehr im Griff! Während den spiritistischen Sitzungen brüllte sich der Hund zu Tode. Er wurde auch gequält! Nach und nach entfernte ich mich von der rationalen Welt und schloss mich in einer paranormalen Umgebung ein. Eines Tages, als ich die Kräfte der Finsterniss beschimpfte, habe ich eine schreckliche Erfahrung gemacht: die "Welt der Geister" hat mich angegriffen. Etwas Unbeschreibliches ging in meinen Mund hinein und verbrannte meinen inneren Leib. Ich konnte nur noch schweigen, ich war entsetzt. Ich blieb unter Schock und konnte Tage lang nicht reden. Meine Mutter wusste nicht mehr weiter! Alle Phänomene richteten sich auf mich. Es war unerklärbar. Während jeder hellseherischen Sitzung betete meine Mutter zu Gott, dass er ihr erkläre, was los war. Sie betete auch zu einer "Heiligen", die sie angeblich von einer schlimmen Krankheit geheilt hatte. Sie hatte eine Ikone von dieser "Heiligen" und glaubte an eine beschützende Macht! DER TAG Im Februar 1985 kam der Tag X . Um sechs Uhr morgens, nach einer schlaflosen Nacht, habe ich in meinem Inneren eine Stimme gehört, die zu mir sagte: "es ist Zeit, steh auf, öffne das Fenster, springe hinunter und sterbe jung!" Ich hatte noch nicht an den Tod als die Lösung meiner Unruhe gedacht. Es war grossartig, es bedeutete, endlich Ruhe zu haben, schlafen, schlafen bis in die Ewigkeit! Es bedeutete Ruhe, Frieden. Das Leben war für mich nur Leid, es war die Hölle! ICH WOLLTE SELBSTMORD BEGEHEN! Ich bin aufgestanden und bin zu meinem Zimmerfenster gegangen. Einige Meter tiefer habe ich den Asphalt angeschaut. Ich sah den Tod, die erhoffte Befreiung. GOTTES ARBEIT IN MEINEM VERSTAND Als ich gerade dabei war zu handeln und das Fenster aufmachte, GAB ES WIE EIN ÜBERLEBENSREFLEX IN MEINEM BEWUSSTSEIN! Konnte ich denn sicher sein, dass der Tod eine Befreiung sein würde? Auf einmal schien er mir fremd. Ein Gedanke drängte sich in meinem Geiste auf: " du durchlebst die Hölle, aber wenn du die Schwelle des Todes überschreitest, bist du sicher, dass diese Hölle dir nicht folgen wird? Gehst du nicht zur Hölle?" ERSTES GEBET Ich habe das Fenster mit Gewalt geschlossen und bin in Transe auf die Knie gefallen, während ich mit ganzem Herzen nach Gott schrie! Ich sagte zu Ihm: "Gott, ich weiss nicht wer du bist, Budha, Mohammed oder Jesus-Christus, aber ich wende mich an DICH, der die Erde und den Himmel geschaffen hat, wenn es Dich gibt, ERRETTE MICH, ICH FLEHE DICH AN!" Meine Eltern haben Geräusche gehört und kamen in mein Zimmer.Sie haben mich dort in Transe und weinend gefunden. Sie wussten nicht, was sie tun sollten. Ich sah meinen Vater hilflos und meine Mutter machtlos. Ich sagte meiner Mutter, ich würde mir eine Wohnung suchen, weil es in unserem Haus spukte. Ich war psyschich am Ende! Ich konnte schon seit mehreren Monaten nicht mehr schlafen. DIE STUNDE X
Als ich das Haus verliess, irrte ich durch die Strassen meiner Stadt.
Es war Samstag Morgen. Die Händler bauten ihre Stellagen auf dem
wöchentlichen Marktplatz auf. Gegen neun Uhr bin ich einer Gruppe
von Jugendlichen begegnet, sie verteilten Prospekte über "den
christlichen Glauben ", mit einer kostenlosen Einladung, sich das
Evangelium anzuhören. Ich habe das Prospekt sofort zerknittert.
Ich hatte genug von Spiritualität gehört. Man bietet mir "religiösen
Kitsch" an , das war die Höhe! Ich lief weiter, dachte an
den missgelungenen Selbstmord und an die Situation, in der sich meine
Familie befand. Ich war hoffnungslos. Eine halbe Stunde später
traff ich noch einmal die selbe christliche Jugendgruppe. Ich habe rasch
den Bürgersteig gewechselt! Eine halbe Stunde später, als
ich noch in meinen Gedanken versunken war, reichte mir jemand ein Prospekt.
"REISE ZUM "HIMMLICHEN GIPFEL"! In einem Nebenraum haben die Pastoren für mich gebetet und mich zur Busse geführt. Sie forderten mich auf, MICH VOR GOTT ZU ENTSCHULDIGEN für meine Sünden und dafür, dass ich im Okkultismus tätig war. Es war mir bewussst, dass ich, indem ich Okkultismus betrieb, sündig geworden bin, aber mir wurde vor allem bewusst, dass ich von Natur aus ein Sünder war. Sie forderten mich auf, JESUS ALS RETTER UND HERRN ANZUNEHMEN. Aus meinem Mund habe ich erkannt, dass JESUS CHRISTUS mein Retter ist, und ICH WURDE VON GOTTES LIEBE ERFÜLLT. Es war wie erfrischende Wasserfälle. Mein Geist wurde von einer geistlichen Vision erfüllt. Ich habe dann glorreiche Sachen gesehen. Ein Tron ist erschienen, und er wurde von einem unglaublich starken Fluss ersetzt. Dieser Fluss war lebendig und rein wie Kristall. Er fiel auf mich und durchströmte mein ganzes Wesen. Ich habe dann seltsame Geräusche in meinem Inneren gehört. Es hörte sich an wie Schlösser, die man gerade aufschliesst, wie Ketten, die man zerbricht. Ich hörte das stumpfe Geräusch von einer Gefängnisstür, die, nachdem man sie aus ihren Angeln losgemacht hat, umfällt und den Boden erschüttert. Dann hörte ich eine Stimme. Es war die Stimme des Herrn Jesus. Er sagte mir, dass ich sein Diener sein werde, dass er mich dazu auserwählt hat, das Evangelium den Nationen zu predigen. Das Feuer der Pein hatte mich in diesem Augenblick verlassen. Ich fühlte mich, als würde ich zum Himmel getragen. Ein übernatürlicher Frieden erfüllte mich von Kopf bis Fuss, ich war vollkommen befreit und sass wie tot auf meinem Stuhl! Die Pastoren haben mich mehrmals gefragt, ob es mir gut ginge. Ich erlebte gerade eine Präsenz, die ich noch nie zuvor erfahren hatte, die Anwesenheit Jesus Christus in meinem Herzen. Ich wusste, dass ich Christ geworden war, dass meine Sünden vergeben sind, dass ich das ewige Leben hatte, und dass ich eine neuer Mensch geworden bin! Endlich war ich frei, ich fühlte mich leicht, Tonnen von Laster wurden mir gerade von meinen Schultern genommen! RÜCKKEHR NACH HAUSE Ich habe den Pastor gebeten, mich in der Kirche übernachten zu lassen. Zu Hause war es "die Hölle" . Dann hat er mich ermütigt, meiner Familie zu erzählen, was Jesus gerade für mich getan hatte. So hat er mir 1.Johannes 4:4 zitiert: " welcher in Euch ist ( Jesus Christus ), ist grösser als der, welcher in der Welt ist". Also bin ich gestärkt weggelaufen. Ich sprang in der Strasse umher, und hüpfte auf den Mülleimern! WIRKUNGSKRAFT DES "NAMEN JESUS". Ich rannte in die Praxis meiner Mutter und schrie: " Mama, ich habe Jesus kennengelernt, ich bin frei, wir haben eine Greuelsünde begangen, und wir stehen unter einem Fluch. Aber Jesus hat mir vergeben, du musst dich auch bekehren! Ich war eher ungeschickt und habe meiner Mutter das Evangelium ungeschickt erzählt, so wie ich es es im Moment mich selbst fühlte! Meine Mutter war überrascht und erwartete von mir eine Erklärung. Es kam noch dazu, dass ich sie gerade in einer Séance unterbrochen hatte. Sie war dabei, mit einer Hexe Gläser zu rücken. Als die Frau den Namen Jesus hörte, wurde sie wütend. Sie starrte mir in die Augen als wollte sie mich zu verhexen! Ich habe mich schlecht gefühlt, mein Geist begann zu schwanken und ich habe mich an der Wand festgehalten. Ich habe daran gedacht, wie die Pastoren gehandelt hatten. Als sie für mich gebetet haben, haben sie den Mächten der Finsternis befohlen, "im Namen Jesus" aus meinem Leben zu verschwinden. Ich habe es ihnen also nachgemacht. Ich gebot dieser Frau, "im Namen Jesus" dieses Haus zu verlassen. Wütend und empört ist sie aufgestanden und herausgestürmt! Meine Mutter fragte sich, was los war. Ich habe ihr also erzählt, wie ich das Evangelium entdeckt habe, und dass unser ganzes Unglück daher rührt, dass wir Okkultismus trieben und ohne Retter leben. Ich sagte ihr: " Diese Pastoren wirst Du sowieso kennenlernen, denn ich habe sie nach Hause eingeladen. Sie werden kommen und alles erklären." Sie erkannte ihren Sohn nicht mehr, der vor wenigen Stunden das Haus in tiefer Depression verlassen hatte! MEIN BRUDER Während wir noch redeten, dachte ich an meinen Bruder, der seinerseits die Bibel las und Gott suchte. Ich musste ihm diese gute Nachricht mitteilen. Ich rannte zu seiner Wohnung. Nach einigen Metern erblickte ich ihn, wie er eiligen Schrittes nach Hause lief. Wir haben uns getroffen und ich habe ihm erklärt was passiert war. Seit mehreren Tagen war er nicht mehr zu Hause gewesen. Er betet regelmäsig für uns und fühlte irgendwie, dass er wieder zu uns zurrückkehren sollte. Mit Tränen in den Augen sind wir zusammen nach Hause gegangen! Als die Pastoren kamen, fand eine Familienversammlung statt. Damit wir vollkommen befreit werden, erklärten sie uns das Evangelium ausführlicher. ZU EINER VOLLKOMMENEN BEFREIUNG Wir mussten uns bekehren, dass bedeutete, unseren Sünden den Rücken kehren und durch den Glauben die Vergebung Jesus Christi annehmen. Unser Glauben musste in die Wirksamkeit des Blutes Jesus getaucht werden. Er allein war fähig, uns von jeder Sünde zu reinigen. Wir haben Jesus Christus als unseren Retter und Herrn angenommen. Durch die Busse kam es zu einer inneren Spaltung. Wir wollten Satan nicht den kleinsten Zugang zu unseren Seelen gewähren. Die Bibel lehrt uns:" Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit". (1.Johannes 1:9). In dem wir Busse taten, haben wir die Pakten, die Verträge, die Eide, die wir bewusst oder unbewust mit dem Reich der Finsternis gemacht hatten, zerstört. Da wir fest entschlossen waren Gottes Wort anzuwenden, hat der Pastor für unsere Mutter gebetet, die dann von diesem Geist der Hellseherei, der ihr keine Ruhe liess, befreit wurde. Wir haben uns Gott gewidmet und haben der Vollmacht der Heiligen Schrift vertraut. Eine äusserliche Trennung war auch unentbehrlich. Wir haben alle okkulten Sachen weggeworfen: Bücher, Amuletten, Glücksbringer, Objekte des Aberglaubens, Idole, Weihwasser, Sachen, die uns beschützen sollten, Bilder von Heiligen…und religieuse Medaillen! Wir haben unsere okkulte Denkweise, Redensart und Handeln aufgegeben. Es war eine grosse Reinigung! Der Anfang eines neuen Lebens! Apostelgeschichte 19 : 18-19-20. Ich bin nicht durch einen "Zaubertrick" Christ geworden. Das Sündenbekenntnis war ausserordentlich wichtig, aber ich musste mein Leben in Einklang mit Gottes Wort bringen! Ich tat es mit frohem Herzen und weil ich Gott liebte, denn ich habe erfahren, dass GOTT MICH so sehr LIEBTE, dass er seinen Sohn Jesus Christus für mich ans Kreuz hingab. Ich entschloss mich für ein heiliges und reines Wachstum und nach dem Wort Gottes zu leben. Nach der Befreiung von den Mächten der Finsternis habe ich die wohltuende Wirkung der inneren Heilung erlebt. Ich habe gelernt, meinen Glauben in die Verheissungen und Lehren des Wort Gottes zu setzen! Ich bin nicht nur ein Christ geworden, sondern ein Jünger, der sich täglich Gott widmet und ihm gehorsam ist. Ich lebe nun in seiner Gnade Tag für Tag, denn er hat versprochen, bei ihm bis zum Ende der Welt und für die Ewigkeit in seinem Reich zu sein! Meine ganze Familie hat sich zu Jesus Christus bekehrt. Die Beziehungen in der Familie sind wiederhergestellt worden. Wir haben zahlreiche Menschen in eine persönliche Beziehung mit dem LEBENDIGEN CHRISTUS, Sieger über Satan und seine Verführungen, gebracht. Die Hexerei und die Hellseherei haben keine Macht mehr über uns. WIR SIND MIT DEM KOSTBAREN BLUT JESU CHRISTI GEWASCHEN WORDEN! Meine Mutter liest nicht mehr in der Zukunft derjenigen, die heute noch an ihre Tür klopfen. Sie lädt sie ein und liest ihnen im 5. Buch Moses 18: 10-12 vor. Heute bin ich Prediger des Evangeliums. Ich habe das Privileg, die Gute Nachricht auf mehreren Kontinenten zu verkünden und zu erleben, wie viele Menschen die Befreiung durch Jesus Christus erfahren. Der Herr ermöglicht mir denjenigen, die vom Okkultismus gefangen sind, zuzuhören. Durch Gottes Gnade führe ich sie zum Glauben an Gottes Sohn, und sie werden befreit, errettet und geheilt. Demjenigen, der sich in der Falle des Okkultismus befindet, kann ich versichern: " Wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung, das Alte ist vergangen, alles ist neu geworden". Evangelist Franck Alexandre |